Staffordshire Bullterrier of Armin wollte schon immer einen Hund, nur ließen sich seine Eltern nie darauf ein, denn wie es ja oft ist, kümmern sich meist die Eltern und nicht das Kind um das “geschenkte” Tier. Daher ist es auch gut wenn Eltern nicht unbedacht handeln. Erst als er 19 war konnte er seine Eltern zu ihrem heutigen Glück überreden. Also zog Gino, ebenfalls ein Shi Tzu ein. Nicht ganz die Rasse die Armin faszinierte, jedoch ein Hund und sein Wunsch ging endlichin Erfüllung. Doch seine Eltern gingen in den Ruhestand und so wurde Gino ein richtig verzogernes Schoßhunderl. Mit der ersten gemeinsamen Wohnung kam auch Armins Wunsch nach SEINEM Hund wieder. Einen Staffi. Meine Meinung, es sei besser gar keinen Hund zu haben, hatte sich bis dahin auch nicht geändert. Im Herzen ja, aber der Verstand sagte nein. Trotzdem wurde ich jeden Tag aufs neue über die Staffis aufgeklärt: kleine jedoch kompakte Hunde welche sehr pflegeleicht sind, die man überall hin mitnehmen kann, welche extrem intelligent und lernfähig sind, extrem verschmust und kinderfreundlich sind, immer lustig sind, welche keine Kläffer jedoch auch gute Wachhunde sind. Ich jedoch hatte immer nur im Kopf, daß ich keinen Kampfhund will, nur “komische” Leute haben diese Hunde, keiner läßt seinen Hund zu diesen Hunden zum spielen.... leider habe ich zu dieser Zeit auch nur das gesagt/gedacht was Unwissende von sich geben! Schließlich ließ ich mich überzeugen mir die Hund mal bei einem richtigen Züchter anzusehen. Also fuhren wir zu unseren heute guten Bekannten Leopold Hofmann. Er erzählte uns einiges über seine Hunde,welche wirklich total lustig und extrem freundlich waren. Ich war begeistert und plötzlich dachte ich schon etwas anders :-). Kein Tag verging wo wir nicht im Internet nach Babys suchten und endlich, wir fanden welche, doch leider bekam ich keine positive Antwort. Alle Welpen waren bereits reserviert.... Nur durch Zufall schaute ich einige Wochen später wieder auf die Seite und siehe da, wegen “plötzlicher Hundeallergie” war nun doch noch ein Welpe frei.....das war unser DIEGO! Anfangs war es schon hin und wieder etwas stressig, aber es war immer lustig mit dem Kleinen und die Liebe wuchs von Tag zu Tag. Im März 2008 zogen wir in unser Haus. Einziges Manko, ländliche Gegend = wenig Hunde. Wir sind der Meinung, das Spiel mit einem Vierbeiner kann der Mensch nicht ersetzen. Nach einigen Überlegungen beschloßen wir ein zweiter Staffi muss her! (und wieder ging ein Wunsch von Armin in Erfüllung :-)) Also besuchten wir wieder Leo der für uns unsere wunderschöne Prinzessin Zoe hatte. Wir durften sie noch am selben Tag mitnehmen. Wir hatten zwei Wochen frei um ein Auge auf die Kleine zu haben bzw. das Zusammensein der Zwei ein wenig kontrollieren zu können. Unser Diego erwies sich wieder als “guter Depp” denn unsere Kleine war schon etwas stürmisch am Anfang. Diego akzeptierte sie vom ersten Tag an. Die Zwei zu beobachten wenn sie zusammen schmusen,spielen oder “kämpfen” ist besser als jeder Film.... Wir glauben schon, daß sie auch froh sind, einander zu haben. Es ist ein besonderes Glück, zwei so tolle Hunde haben zu dürfen. Wir möchten keinen Tag den wir bisher mit Ihnen hatten missen.... Und so wurden wir zu einer kleinen Familie ..... Armin und ich (Verena) waren schon immer Hundefreunde. Nachdem ich jedoch meinen lieben Bringsi (ein Shi Tzu den ich mit sieben Jahren bekam) mit 13 Jahren einschläfern ließ, wollte ich keinen Hund mehr haben. Der Schmerz ist einfach zu groß wenn man so einen Gefährten verliert. Bis heute stimmt es mich traurig wenn ich an die letzten Augenblicke mit Ihm denke, aber jetzt, einige Jahre später bin ich glücklich, daß ich Ihn so lange an meiner Seite hatte und ich Ihn auf seinem letzten Weg begleiten konnte.